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Kühlwasseraufbereitung wird immer bedeutender



Kühlwasseraufbereitung wird immer bedeutenderBild: UWS
Bild: UWS 
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Bild: UWS 
Bild: UWS 

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Der Sommer ist da und damit ist auch die Heizsaison vorbei. Jetzt kommen vermehrt Kühlanlagen zum Einsatz. Diese sind ganzjährig aus der Industrie nicht mehr wegzudenken. Auch im Wohnungs- und Bürogebäudebau gibt es zunehmend mehr Kühlanlagen. Neue Anforderungen resultieren in komplexen Anlagenkomponenten und einer Vielzahl unterschiedlicher Werkstoffe. Durch Mischinstallationen und Verunreinigungen kommt es zu Betriebsstörungen, Effizienzverlusten und Instandsetzungsarbeiten an Kalt- und Kühlwasserkreisläufen. Das führt zu Korrosion und Ablagerungen. Dies liegt oft an einer unzureichenden Aufbereitung und Behandlung des Füll- bzw. Ergänzungs- und Umlaufwassers sowie in mangelnder Druckhaltung und Entgasung. Deshalb wurde die BTGA Regel 3.003 geschaffen, die aber oftmals noch nicht die notwendige Beachtung findet.

Anforderungen an Kühlanlagen

Besondere Anforderungen bezüglich der Beschaffenheit und Sauberkeit von Prozesswasser schützen das System vor Korrosion und Ablagerungen. Die Anforderungen definiert die BTGA Regel 3.003 (Wassergeführte Kalt- bzw. Kühlwasserkreisläufe – zuverlässiger Betrieb unter Wassertechnischen Aspekten). Die Regel beschreibt probate Lösungen, um Korrosionsschäden zu verhindern. Die BTGA Regel bietet Hilfestellung für Betreiber, Planer und Anlagenbauer. Sie vereinheitlicht verschiedene Richtlinien und Normen und ergänzt diese. Das gilt besonders für die vorgegebenen Maximal- und Minimal-Werte für Inhaltsstoffe und physikalische Parameter des Wassers. 

Füll- und Umlaufwasser Aufbereitung

Für eine Inbetriebnahme muss das Füllwasser vorher wasserchemisch analysiert und die Ergebnisse dokumentiert werden. Einen weiteren Schutz bietet die Kontrolle des resultierenden Umlaufwassers nach der Befüllung und vor der Abnahme der Anlage. 

Alle geforderten Richtwerte führt die Norm tabellarisch auf. Beispielsweise fordert die Regel pH-Wert Bereiche, eine maximale Gesamthärte und Leitfähigkeit. Eine salzarme Fahrweise ist aus korrosionstechnischer Sicht zu empfehlen. Betreiber der Anlagen müssen:

  • den bestimmungsgemäßen Betrieb,
  • die Instandhaltung, um die Funktionsfähigkeit aufrechtzuerhalten und
  • das Wahrnehmen der Verkehrssicherungspflichten sicherstellen.

Die Kontrolle der Umlaufwasserqualität muss spätestens 48 Stunden nach der Befüllung erfolgen. Hier gilt es mindestens die elektrische Leitfähigkeit und Gesamthärte zu messen. Drei Monate nach der Inbetriebnahme ist dann eine vollständige Analyse des Umlaufwasser durchzuführen und zu dokumentieren.

Effiziente Lösungen für die richtige Wasseraufbereitung in Kühlsystemen

Bei geschlossenen Kühlkreisläufen wird das Wasser praktisch nicht erneuert, es verbleibt sehr lange im System. Anders als in offenen Kühlkreisläufen gelten weniger strenge Hygieneanforderungen. Oftmals treffen SHK-Betriebe deshalb auf Umlaufwassers, das durch den Betreiber mit Inhibitoren oder Dichtmitteln falsch behandelt wurde. Bei einer falschen Dosierung können diese mikrobiologische Vorgänge und Korrosion noch verstärken. Die BTGA-Regel beschreibt ausführlich die Erscheinungsbilder, mögliche Ursachen und Abhilfemaßnahmen für mineralische, biologische und korrosive Ablagerungen.

Entlastung für das Handwerk: Wasseraufbereitung als Dienstleistung

Zahlreiche SHK-Betriebe sind mit Ihrem Tagesgeschäft komplett ausgelastet. Deshalb bietet die UWS Technologie die Kaltwasseraufbereitung als Dienstleistung an. Wir analysieren das Wasser, klären objektbezogene Besonderheiten und bereiten das Wasser auf. Natürlich stellen wir auch die dafür notwendigen Geräte zur Verfügung. 

Die Befüllung, die notwendigen Messungen und die abschließende Dokumentation nach BTGA Regel 3.003 wir ebenso übernommen.

Ihre Vorteile:

  • Sie nutzen immer die neueste Technologie
  • Garantierte Qualität und Menge des aufbereiteten Wassers
  • Klärung objektbezogener Besonderheiten
  • Lösungsansätze bei Problemen
  • Bereitstellung des richtigen Aufbereitungsgerätes
  • Einhaltung der BTGA Regel 3.003
  • Dokumentation der Mess- und Analysewerte

Kreislaufwasseraufbereitung im Bypassverfahren

Eine professionelle Kühlwasseraufbereitung verhindert Korrosion mit Hilfe von Entsalzung, Enthärtung und Filterung. Deshalb hat UWS Aufbereitungsgeräte entwickelt, die alle notwendigen Komponenten in einem Geräte liefern. Vielen SHKlern sind die UWS Lösungen bei der Heizwasseraufbereitung nach VDI 2035 bekannt, aber nur wenige wissen, dass damit auch Kaltwasser aufbereitet werden kann.

Um die Wasserqualität in geschlossenen Systemen gemäß BTGA-Regel 3.003 zu gewährleisten, kann das Kreislaufwasser kontinuierlich im Bypassverfahren aufbereitet werden. Die Aufbereitungsgeräte von UWS können zur Befüllung, Nachspeisung und Kreislaufwasseraufbereitung eingesetzt werden. Der Betreiber hält damit die Vorgaben zuverlässig ein und verhindert Korrosion. Die Aufbereitungsgeräte sind sowohl für den mobilen wie den stationären Einsatz geeignet und können als Dienstleistung gebucht oder gemietet werden. Ohne Betriebsunterbrechung kann das Kühlwasser so aufbereitet werden, dass es den Anforderungen der BTGA 3.003 entspricht. Dabei arbeiten die Geräte der UWS Racun Serie für Großbefüllungen weitgehend automatisch und müssen nicht über den gesamten Prozess beaufsichtigt zu werden. Natürlich bietet UWS auch Aufbereitungsgeräte für kleinere Anlagen, wie den Heaty Ferriline No.2 und Heaty Profiline No.2.

Vorteile einer ganzheitlichen Aufbereitung:

  • Verbesserung der Systemwasserqualität in Bestandsanlagen im Bypassverfahren
  • Bypassaufbereitung des Systemwassers nach der Erstbefüllung mit Stadtwasser
  • Einsparung von Energiekosten und verbesserter Wirkungsgrad durch Vermeidung von Steinbildung
  • Schnell & flexibel einsetzbar
  • Primäre Magnetitfiltration durch eingebauten Magnetflussfilter
  • Sekundäre 1 µ Feinfilterung für nicht magnetische Teile
  • Permanente Überwachung der Wasserqualität in der Anlage und automatische Aufbereitung bei Grenzwertüberschreitung
  • Automatische Abschaltung und Meldung an Gebäudeleittechnik über potenzialfreien Kontakt bei verbrauchtem Mischbett

Fazit

Bei der Kühlwasserbehandlung und -aufbereitung geht es für das komplette System um vier Ziele:

  • Schutz vor Korrosion,
  • Vermeidung von Ablagerungen (Kalk),
  • Eingrenzung biologischen Wachstums,
  • Minimierung von Verschmutzungen (Feststoffe)

Planung, Installation und Betrieb sind die drei wichtigsten Lebenszyklusphasen eines gebäudetechnischen Systems. Die BTGA-Regel 3.003 enthält Hinweise für alle drei Bereiche. Besonderen Wert legt die Regel auf die umfangreiche Prüfung von Füll- und Umlaufwasser während der Inbetriebnahme.

Weitere Information: https://www.uws-technologie.de/dienstleistungen/kuehlwasseraufbereitung





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