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Was tun wenn sich Ihre Techniker weigern digitale Geschäftsprozesse zu nutzen?



Was tun wenn sich Ihre Techniker weigern digitale Geschäftsprozesse zu nutzen?Bild: Simplias

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Digitale Einsatzplanung im Handwerk steigert die Effizienz von Monteuren und Kundendienstmitarbeitern enorm. Dennoch scheitern jedes Jahr immer noch 4 von 5 Digitalisierungsprojekten. Was also tun wenn Auftragszettel und Klemmbrett immer noch genutzt werden und das neue Tablet ungenutzt im Einsatzfahrzeug liegen bleibt? Stellen Sie sich vor Sie haben viel Zeit und Ressourcen in die Auswahl Ihrer neuen Handwerkersoftware gesteckt und nun nutzen Ihre Mitarbeiter nicht die neuen Möglichkeiten der Zeiterfassung oder der digitalen Aufmaß Funktionen?

Bild: Simplias

Achten Sie bei mobilen Anwendungen auf die Verwendbarkeit ohne Netzanbindung (Quelle: Simplias)

Oft versuchen Geschäftsführer den Mitarbeitern zu erklären, dass die neue Methode, das System oder die allgemeinen Veränderungen, eine gute Idee für das Unternehmen sind, nur um diese von dem Projekt zu überzeugen. 

Richtig wäre jedoch Transparenz und Teilhabe. Informationen zu solch einem Projekt sollten so einfach und vollständig wie möglich weitergegeben werden. Fehlt eine klare und sachliche Kommunikation, neigen die Mitarbeiter dazu, ihr mangelndes Wissen durch eigene Informationen über die Veränderungen zu bereichern und Gerüchte werden zu Fakten. 

Natürlich ist heute möglich renitente Mitarbeiter einfach zu kündigen. Das Arbeitsrecht regelt inzwischen deutlich, dass Arbeitsverträge immer nur den sachlichen Rahmen definieren, einzelne betriebliche Entscheidungen wie zum Beispiel der Einsatz einer neuen Software zur Zeiterfassung obliegt immer der Geschäftsleitung. Aber eine wirklich gute Maßnahme stellt dies bei dem aktuellen Fachkräftemangel nicht dar.

Bild: Simplias

Gerade für den Innendienst helfen automatisierte Prozesse die Arbeit zu erleichtern und Aufträge effizienter zu planen. (Quelle: Simplias)

Besser ist es nur digitale Prozesse einzuführen wo ein Mehrwert geschaffen wird. Konzentrieren Sie sich darauf die Probleme Ihrer Mitarbeiter (Pains) zu lösen. So hilft eine digitale Einsatzplanung effizienter zu arbeiten und reduziert somit unnötige Überstunden oder Nacharbeiten Ihrer Mitarbeiter. Dem gegenüber steht nun der neue Aufwand seine Zeiten digital zu erfassen und Arbeitsschritte über Checklisten abzuarbeiten. 

Ob ein Mitarbeiter sein Verhalten ändert, hängt davon ab, wie hoch der in Aussicht gestellte Mehrwert ist und welchen Aufwand er hat, um diesen zu realisieren. Menschen neigen auch dazu, den Wert des Status-Quo höher einzuschätzen, als er objektiv betrachtet ist. Das Neue muss also eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Status-Quo bieten, damit der Mitarbeiter sein Verhalten ändert.

Bild: Simplias

Für Techniker und Kunden eine echte Erleichterung: Digitale Unterschriften unter Auftragsprotokollen (Quelle: Simplias)

Daher sollte die intuitive Nutzung einer neuen Software, eines der zentralen Elemente darstellen bei der Auswahl neuer Softwareprodukte. Binden Sie am besten digital affine Mitarbeiter in den Auswahlprozess ein und besprechen Sie gemeinsam die Vor- und Nachteile bei unterschiedlichen Anbietern.

Wenn die neue Lösung einmal abgelehnt wird, ist es schwer diese durchzusetzen. Sie können Druck aufbauen und im radikalen Fall auch ein Exempel statuieren.

Raten würden wir Ihnen jedoch die Vorteile am Anfang persönlich erfahrbar zu machen durch einen persönliche Ansprechpartner bei Fragen im Unternehmen je Abteilung, Schulungen oder die Einführung eines Belohnungssystems.

Umso wichtiger ist es gemeinsam im Vorfeld folgende relevanten Fragen zu besprechen:

  • Warum wird eine Veränderung angestrebt?
  • Was ist der Schwerpunkt der Veränderung?
  • Was sind die Vorteile?
  • Wer wird von der Änderung betroffen sein?
  • Wer sollte beteiligt sein?
  • Wer trägt die Verantwortung?

Beantworten Sie diese Fragen gemeinsam mit Ihren betroffenen Mitarbeitern und definieren Sie welche Parameter eine erfolgreiche Lösung bieten sollte.

So werden zum Beispiel bei der Einführung von mfr im Schnitt 135 unnötige Zweitfahrten zum Kunden bei einer Gesamtanzahl von 5.000 Serviceeinsätzen im Jahr eingespart (Quelle: Kundenbefragung mfr 2021).

Was jetzt nicht viel klingt, bedeutet aber für einen Betrieb mit 7 Mitarbeitern im Außendienst eine Einsparung von von 202,5 Stunden (bei 90 min pro Einsatz im Schnitt inkl. An- und Abfahrt) oder eine Ersparnis von 12.150 Euro pro Jahr (bei 60 Euro pro Stunde). Sprich die Wahrscheinlichkeit von Überstunden wird reduziert und ebenso das Ergebnis für den Betrieb sofort verbessert. 

Solche Überlegungen und die Vorstellung der Vorteile der Digitalisierung für jeden Mitarbeiter steigert die Akzeptanz Ihres neuen Digitalisierungsprojektes und sorgt für einen erfolgreichen Start. 

Bild: Simplias

Tipp: Arbeiten Sie mit Cloudbasierten Systemen statt einer käuflichen Variante. Sollten Ihre Mitarbeiter nach 6 Monaten immer noch nicht überzeugt sein, können Sie diese jederzeit Kündigen und es entstehen keine einmaligen Anschaffungskosten. (Quelle: Simplias)

Wenn Sie mehr Informationen wünschen oder persönlich beraten werden möchten, finden Sie weiterführende Informationen unter www.mfr-deutschland.de. Wir helfen Ihnen gern.





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