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„Auch gute Kunden können mal in Schieflage geraten“



„Auch gute Kunden können mal in Schieflage geraten“

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SHK-Großhändler PETER JENSEN baut auf die BREMER INKASSO GmbH – Debitorenbuchhalterin Suzana Rackow erklärt, warum.

Kollegiales Miteinander, serviceorientiertes Handeln, solides unternehmerisches Denken, soziales Engagement – darauf setzt das Hamburger Familienunternehmen PETER JENSEN seit nunmehr vier Generationen. Auch bei offenen Forderungen dürfen Fairness und Respekt nicht auf der Strecke bleiben, ist Debitorenbuchhalterin Suzana Rackow überzeugt. Sie setzt deshalb auf Dialog – und im Einzelfall auf die Zusammenarbeit mit einem TÜV-zertifizierten Inkasso-Partner, der Fair Play genauso großschreibt wie sie: die BREMER INKASSO GmbH.

Frau Suzana Rackow, seit 2009 kümmern Sie sich um die Inkasso-Angelegenheiten im Unternehmen PETER JENSEN. Hand aufs Herz: Sind Zahlungsverweigerer strenggenommen nicht bereits abgeschriebene Kunden?
Nein, auf keinen Fall. Auch gute Kunden können mal in Schieflage geraten. Oft ist es ihnen sogar besonders unangenehm zuzugeben: Mensch, ich habe ein Zahlungsproblem.

Legen Sie deshalb so großen Wert auf einen respektvollen Umgang?
Ja, genau. Schließlich kann es immer mal passieren, dass ein Kunde in Zahlungsschwierigkeiten rutscht. Im Winter haben Handwerker erfahrungsgemäß weniger zu tun, dann drücken wir auch eher mal ein Auge zu. Wir wollen ja weiterhin Geschäfte miteinander machen.

Was ärgert Sie im Umgang mit Kunden, die ihre Rechnung partout nicht zahlen?
Mich ärgert, wenn sich Kunden gar nicht melden oder mit Ausreden kommen – mit Ausflüchten wie: „Ich war im Krankenhaus“, „wir haben einen Todesfall in der Familie“ oder Ähnliches. Doch selbst dann bleiben wir noch gesprächsbereit. Sobald ein Kunde sagt: „Hör mal zu, ich stecke gerade in Zahlungsschwierigkeiten“, suchen wir eine andere Lösung.

Wie gehen Sie da vor?
Wir versuchen, Hilfestellungen zu geben, zum Beispiel durch Tipps, wie man Rechnungsstellungen besser buchen kann, welche Fristen unbedingt eingehalten werden sollten und wie unsere Kunden selbst ein erfolgreicheres Mahnwesen führen. Da eher Kleinhandwerker, also Einzelkämpfer, in Zahlungsverzug geraten als Großunternehmen, funktioniert das gut. Kleine Änderungen können da schon viel bewirken. Kommt es trotzdem zum Zahlungsstopp, bieten wir auch andere Optionen an. Oder wir stellen unsere Forderung vorerst zurück, damit der Kunde selbst erst mal seine Rechnungen schreiben kann, und sehen dann weiter.

Doch damit stoßen Sie doch sicherlich auch schon mal an Ihre Grenzen. Wann greifen Sie auf die Dienstleistungen der BREMER INKASSO GmbH zurück?
Dann, wenn wir nicht weiterkommen, weil der Kunde sich gar nicht meldet oder Zahlungen ablehnt, etwa wegen Mängel, die im Vorfeld nie zur Sprache gekommen sind. Im Prinzip mahnen wir erst schriftlich, dann rufen wir den Kunden noch einmal an und fragen, was los ist. Und wenn dann immer noch nichts vom Kunden kommt, schalten wir die BREMER INKASSO GmbH ein.

Gibt es einen Fall, den Sie in der Vergangenheit an die BREMER INKASSO GmbH abgegeben haben, der Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?
Vor allem alte Forderungen, die man fast schon abgeschrieben hatte, bleiben in Erinnerung. Vergangenes Jahr konnten wir zum Beispiel einen Insolvenzfall erfolgreich abschließen. Glücklicherweise hatten wir noch eine Bürgschaft vorliegen, deren Gültigkeit in einem späteren Gerichtsverfahren bestätigt wurde. Das Angebot über einen Vergleich haben wir ausgeschlagen, denn die Recherchen der BREMER INKASSO GmbH zeigten deutlich, dass der Schuldner konsequent Vermögen verschleiert hatte. Am Ende konnten wir völlig unerwartet unsere komplette Forderung einziehen.

Auf welche Weise macht sich die Zusammenarbeit im Vergleich zu früher bemerkbar?
Die BREMER INKASSO GmbH arbeitet deutlich effektiver als viele andere Rechtsdienstleister, weil sie sich ausschließlich dem Forderungseinzug widmet. Das merkt man deutlich, auch am Informationsfluss.

Inwiefern?
Wenn wir zwischendurch rechtliche Fragen haben, erhalten wir prompt Antwort. Auch die Abrechnungsweise sagt mir zu: Hauptforderungen, Nebenkosten, Zinsabrechnung – alles ist übersichtlich angegeben. Das ist für uns gut, aber auch für den Kunden. Das kenne ich auch anders: Manche Dienstleister hauen die kompletten Forderungszahlungen zusammen, und am Ende kann niemand mehr nachvollziehen, was tatsächlich eingezogen wurde.

Haben Sie für andere Unternehmen einen Tipp zum Umgang mit Zahlungsverweigerern?
Suchen Sie immer das Gespräch. Erst, wenn Sie merken, dass der Kunde nicht will und sich aus der Affäre zu ziehen sucht, sollten Sie sich an ein Inkasso-Unternehmen des Vertrauens wenden – und zwar möglichst frühzeitig. Denn: Wenn die Forderung noch frisch ist, sind die Erfolgschancen höher, das Geld zu sehen – auch weil mit der Zeit beim Schuldner die Insolvenzgefahr steigt.

Vielen Dank für das Gespräch, Frau Rackow.

PETER JENSEN wurde 1912 in Hamburg gegründet und ist ein modernes, innovatives Familienunternehmen. Mit mittlerweile über 30 Standorten verteilt über ganz Norddeutschland und fast 900 Mitarbeitern gehört PETER JENSEN zu den führenden Großhandelsunternehmen in den Bereichen Sanitär, Heizung, Installation, Industriearmaturen, Ofenbau und Küchen. Mit rund 95.000 m2 Lagerfläche und 52.000 Bestandsartikeln betreibt PETER JENSEN das größte SHK-Lager Norddeutschlands. Weitere Infos: www.peterjensen.de





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